Martin M.
01. April 2026
Ende gut, alles gut - aber bis dahin war es ein weiter Weg. Die erste Lieferung meines bestellten Gartenhauses (Modell Barbados 6 von Lasita Maja) erfolgte Ende Februar. Leider war das Holz total verschimmelt und das Haus daher in Gänze unbrauchbar. Anhand der Etiketten konnte ich erkennen, dass das Haus mindestens 4 Jahre lang (vermutlich im Außenlager) gelagert wurde und vor 2 Jahren bereits an einen anderen Kunden zu Auslieferung etikettiert war. Dennoch wurde das Haus nicht als B-Ware gekennzeichnet, so dass ich den vollen Preis zahlte und sämtliche Aufbaupläne für den März ad Acta legen musste. Der Reklamationsservice war - entgegen anderer Bewertungen - allerdings sehr bemüht und kümmerte sich zeitnah um eine Abholung des unbrauchbaren Gartenhauses und eine Neubestellung, welche allerdings 6 Wochen in Anspruch nehmen sollte. Eine Kompensation für diesen Vorgang in Form einer Gutschrift erfolgte leider nicht, aber letzten Endes war es für mich wichtig, ein brauchbares Gartenhaus zu erhalten. Dies wurde auch innerhalb der Frist Anfang April an die Spedition übergeben, welche sich allerdings zunächst sehr träge zeigte. Zwei Mails an gartenhaus.com wurde nicht mehr beantwortet (obwohl ich aufgrund der Umstände auf eine priorisierte Bearbeitung gehofft hatte), so dass ich zwei Wochen nach Übergabe an die Spedition diese selber telefonisch kontaktierte. Dortige Aussage: Wir liefern nur nach Auftragslage aus - was immer das auch heißen mag, aber mehr war aus der Disponentin nicht heraus zu bekommen, geschweige denn einen Liefertermin genannt zu bekommen. Die Lieferung erfolgte dann knapp drei Wochen nach Übergabe an die Spedition. Zum Vergleich, ich habe vor einigen Tagen freitags einen Kühlschrank aus Österreich bestellt, welcher am Mittwoch nach Deutschland per Spedition geliefert wurde. Das Gartenhaus selber ist nach erfolgten Aufbau wirklich schön. Aber auch das war ein weiter Weg. Die Anleitung ist äußerst rudimentär und gleicht eher einer Konzeptzeichnung. Außerdem war das Holz teilweise grenzwertig verzogen und musste unter dem Einsatz von Schraubzwingen teilweise gerichtet werden. Aber, wie gesagt: Ende gut, alles gut!